DESIGN als Handwerk
Wir sehen uns als eine Art Handwerker, der Designprozess hat nichts mit Zauberei oder göttlicher Eingebung zu tun. Unser Zugang ist analytisch – aber mit der nötigen Portion Humor:
FORM FOLLOWS THE DESIGNER
Wir als Produktdesigner übernehmen die Rolle eines Übersetzers im Produktentwicklungsprozess. In einem Entwicklungsteam stehen wir einerseits zwischen der technischen Entwicklung und Marketing, andererseits zwischen dem eigentlichen Produkt und dem Benutzer. Unsere fachliche Kompetenz und Knowhow erlangen wir durch die Ausbildung an einer der renommiertesten Designhochschulen Europas und jahrelange berufliche Erfahrung. Wir haben die nötigen Werkzeuge und Fähigkeiten, alle auf ein Produkt in Entwicklung wirksamen Kräfte auf einen Nenner zu bringen. So - und oft auch wegen dem „Blick von Außen“ - gelangt man zu Lösungen, die ohne diese Bündelung durch einen „Neutralen“ - einen Katalysator - nicht möglich wäre. Sämtliche Funktionen eines Produktes müssen im Entwicklungsprozess berücksichtigt werden, dazu gehören neben der Gebrauchsfunktion die ästhetische und symbolische. Während der Gebrauch eines Produktes durch technische und ergonomische Parameter bestimmt wird, ist die Ästhetik das Ergebnis aus Produktsprache und Charakteristika wie Proportion, Farbe, Oberfläche, etc. Die Symbolik einer Produktgestaltung ist eng an die Anforderungen aus dem Marketing gebunden, hier geht es in erster Linie um die Wirkung auf den Betrachter.
Da im Bereich der Elektronik die technische Entwicklung in einem Tempo voranschreitet, die die Fähigkeit des Menschen, all die neuen Funktionen zu bedienen (geschweige denn zu verstehen), bei weitem überschreitet, ist bei vielen Produkten die Ergonomie ein wichtiges Kriterium. Klare Benutzungsabläufe und neue Bedienkonzepte zu entwickeln, und das Hinterfragen von Grundsätzlichem gehört in diesen Fällen zu den wichtigen Aufgaben des Designers. Die äußere Form ist also keine Frage der Schönheit sondern die Summe der vielen Einflüsse, die bei der Entwicklung zu berücksichtigen sind.
Der Produktdesigner kann all das in Form bringen.
Produktdesign ist keine auswechselbare kosmetische Maßnahme, sondern vielmehr ein Instrument, um innere Qualitäten sichtbar zu machen. Design differenziert ein Produkt gegenüber Mitbewerbern. Produktgestaltung ist von Beginn der Entwicklung in den Entwicklungsprozess einzubinden - nur so sind sämtliche Funktionen im wirtschaftlichen Rahmen (Ergonomie, Wartung, Bedienerführung, Ästhetik, Nachhaltigkeit, etc. ) ideal aufeinander abstimmbar.
DESIGN IM NETZWERK
Die designerei graz ist eine Design-Consultancy, die im interdisziplinären Netzwerk von weiteren Spezialisten (Grafikern, Konstrukteuren, Werbeagenturen und weiteren Produktdesignern) komplexe Projekte vom Konzept bis zur Markteinführung abwickelt. Die einschlägige Ausbildung und mehrjährige Berufserfahrung sind das persönliche Kapital der einzelnen Teammitglieder, die designerei graz tritt als Ansprechpartner für den gesamten Entwicklungsprozess auf.
Der Standort Graz verspricht seit der Verleihung des UNESCO Titels „City of Design“ noch weitere Impulse für die Kreativwirtschaft zu bringen. Gegründet 2003 als Partnerschaft von vier Designern, führt Petrus Gartler den Namen seit 2006 als eingetragenes Einzelunternehmen fort. Im Sommer 2010 ist Thomas Perz in eine enge Kooperation mit Petrus Gartler getreten, ein erster preisgekrönter gemeinsamer Erfolg ist die Stadtmöblierung am Mariahilferplatz für die Stadt Graz.
